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Urtikaria-Forum für betroffene Patienten
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BeitragVerfasst: 30 Nov 2017, 19:08 
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Registriert: 30 Nov 2017, 18:43
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Moin erst einmal,

Ich bin Mario, 26, männlich und habe nun seit mehreren Jahren Urticaria. Ich weiß nun nicht ob das besonders ist, aber bei mir sind die optischen Symptome sehr gering. Ich habe jedoch anstelle des Juckreizes einfach nur relativ starke Schmerzen. Diese Schmerzen machen es mir in der kälteren Jahreszeit unmöglich die Heizung anzumachen und öffentliche Verkehrsmittel oder auch den Vorlesungssaal zu betreten. Die Schmerzen lassen sich mit "echten" Nadelstichen vergleichen. Zwischenzeitlich hatte ich einen Verdacht auf eine degenerative Erkrankungen des Nervensystems, welche sich Gottseidank nicht bestätigt haben. Nun nach einem Krankenhausaufenthalt wurde bei mir noch neben meiner Refluxerkrankung noch eine vergrößerte Milz festgestellt. Der Histaminwert im Blut ist natürlich wie immer hoch. Eine Histaminintoleranz konnte man inzwischen ausschließen. Ich habe nun wirklich sehr viele Medikamente durch probiert und inzwischen auch das gefunden, was mir hilft. Mit Ebastel kam ich nun eigentlich auch sehr gut klar.

Nun bin ich vor 2 Jahren nach Hannover gezogen und habe seitdem ein unglaubliches Problem mit meinen Ärzten. Und zwar möchte mir scheinbar kein Arzt in der Gegend Antihistamin auf Kassenrezept verschreiben. Verwiesen wird dann meist auf eine Entscheidung der Ärztekammer und darauf dass die Krankenkasse dies nicht bezahlen würde.
Nun stehe ich natürlich im direkten Kontakt zu meiner Krankenkasse, welche das nun mehrmals verneint hat. Die Ärzte wollen mir das nun natürlich trotzdem nicht verschreiben.
Wenn ich berufstätig wäre, dann würde ich mich wahrscheinlich nicht über ein Privatrezept beschweren. Leider bleiben mir als Student etwa 4 Euro am Tag übrig. Die Befreiung von Zuzahlungen der Krankenkasse schafft mir da natürlich auch einen Ausgleich, jedoch kann ich mir mein Antihistaminikum auf Privatrezept nicht geltend machen. Bisher habe ich mir die Kassenrezepte jedes Mal beim Hausarzt erkämpfen müssen und muss sagen, dass mir inzwischen einfach die Energie dafür fehlt. Ich bin es nicht direkt gewohnt auf derartig wenig Menschlichkeit zu stoßen. Wer schickt denn einen Patienten weg?

Nun melde ich mich natürlich in diesem Forum an, um nach Gleichgesinnten zu suchen und natürlich auch in der Hoffnung auf Beratung und Hilfestellung. Weil aktuell wird mir das Ganze einfach zu viel. Ich kann keinen Sport mehr machen, welcher für mich als ADHSler den Ausgleich im Leben bedeutet. Ich habe zudem mit meinem Nacken zu kämpfen und ständigen Erkältungen, da ich im Winter natürlich nicht mehr als einen dünnen Pullover tragen kann.

Da das natürlich auch zu einer Vorstellung gehört: Ich treibe in meiner Freizeit sonst gerne viel Sport, koche gerne gesund und viel und schreibe Drehbücher und mache auch Filme. :D


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