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BeitragVerfasst: 27 Nov 2015, 19:13 
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Registriert: 13 Nov 2012, 12:29
Beiträge: 4
Hallo zusammen,

die ersten Quaddeln bekam ich mit 16 Jahren. Ich habe seitdem schon mehrere Heilpraktiker, Ärzte, Allergologen und einmal sogar eine Klinik besucht und um eine Lösung gebeten. Mir wurde lediglich Antihistaminika zur Symptombekämpfung verschrieben. Die meisten habe ich nicht vertragen (Kopfschmerzen und Müdigkeit). So lebte ich die letzten 2 Jahrzehnte: im Sommer so gut wie quaddelfrei, im Winter habe ich mich verschanzt. Wenn ich um Winter mal länger als 15 Minuten nach Draussen musste und die Temperatur bei unter + 15 Grad lag, sah ich später (nach Rückkehr in die Wärme) schlimm aus. Das ganze Geischt war tief dunkelrot und eine einzige Quaddel. Gerne kamen auch dann noch großflächig Quaddeln an den Beinen hinzu.

Ich könnte hier einen Roman schreiben - will ich aber nicht. Ich bin seit ca. 2 Wochen trotz Kälte (aktuell + 5 Grad) und langem Aufenthalt Draussen quaddelfrei. Ich habe Hoffnung, dass ich jetzt die Lösung für mich gefunden habe. Vielleicht können meine Erfahrungen jemanden helfen:

Ich versuche mich vorwiegend basisch (wenig Brot und Nudeln - viel Kartoffeln, Gemüse, Obst) zu ernähren. Meine Heilpraktikerin gab mir eine Hochpotenz Urtica und Calcium Carbonicum. Dann machte ich eine 6 wöchige Darmsanierung. Jetzt nehme ich täglich Basica (3 x 2 Tabletten), trinke einmal am Tag einen halben Teelöffel Natron und nehme noch zusätzlich Magnesium (ca. 700 mg), B6, B3, Vitamin C, Zink und Vitamin D3 ein und ich mache jeden zweiten Tag ein einstündiges Fußbad (Natron).

Das Ergebnis: Der Körper entsäuert! Ich habe unglaublich viel Energie und Konzentration im Gegensatz zu vorher und oh Wunder: die Kälteurtikaria ist weg. Ich kann es nach 21 Jahren selbst nicht glauben können, aber meine Haut wird nur leicht rosé, wenn ich eine Stunde bei + 5 Grad spazieren gehe und danach ins Warme komme. Keine tief dunkelrote Farbe mehr, keine Quaddeln und kein Juckreiz.

Ich habe nicht mehr daran geglaubt, aber ich bin mir sicher, dass ich jetzt für mich die Lösung gefunden habe. Entsäuern, entsäuern, entsäuern....

Ich weiß, wie verzweifelt man sein kann, wenn man kein Idee mehr hat, wie man diese Hautreaktion in den Griff bekommen soll. Daher habe ich mich entschieden meine laaaange Geschichte hier kurz zu erzählen - vielleicht ist es auch die Lösung für andere Menschen mit Kälteurtikaria.

Viele Grüße!


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BeitragVerfasst: 09 Okt 2018, 16:25 
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Registriert: 09 Okt 2018, 15:55
Beiträge: 1
Hallo Schlumpfine, ich habe heute Deinen schon etwas älteren Beitrag zur Kälteurtikaria gelesen. Ich habe seit ca. 20 Jahren die gleichen Symptome.
Im Sommer bei 20 Grad und mehr geht es mir gut, aber es reicht schon ein bisschen Wind um mich "auszuschalten". Mir hilft eine Enzymkombination (ich weiss nicht, ob ich den Namen nennen darf). Ein riesige Erleichterung wäre es jedoch, wenn die Symptome gar nicht erst auftreten würden.
Wie geht es Dir inzwischen? Bist du beschwerdefrei? Liebe Grüsse aus dem schönen Norwegen :)


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