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 Betreff des Beitrags: Hardening UVA/UVB Strahlung
BeitragVerfasst: 10 Jul 2018, 13:32 
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Registriert: 11 Jun 2013, 19:17
Beiträge: 28
Hallo ihr Mitleidenden,

habe seit Mitte 2008 eine Lichturtikaria (Ursache weiterhin unbekannt) die auch 2010 in der Dermatologie TU München per Provokationstest bestätigt wurde.

Mein Hautarzt kennt sich leider so gar nicht damit aus, hat davon schon mal gehört, aber das war`s dann auch. Ein Interesse seinerseits besteht auch absolut nicht.
Ich bat ich ihn aber- nachdem ich vieles ausprobiert habe - mir doch bitte ein Attest für die Krankenkasse auszustellen über ein sogenanntes Hardening- Gerät (Bestrahlungsgerät mit UVA und UVB Strahlung zur Abhärtung) zur Heimanwendung.

Hier können Hautareale kontrolliert bestrahlt werden, mit UVA und UVB - Strahlung um mich gegen die ultravioletten Strahlen (gegen die ich allergisch bin ) abzuhärten. Hört sich komisch an, ist aber so.
Dies sollte natürlich unter ärztlicher Aufsicht passieren (komme selbst aus dem med. Bereich und würde mich niemals einer Verbrennungsgefahr etc. aussetzen).
Ich könnte dies bei meinem AG (BG-Unfallklinik Murnau) praktizieren und wäre somit auch an Wochenenden, Feiertagen oder zu Urlaubszeiten der Praxis, unter Aufsicht.
Dies ist bei mir ja eine Ganzjahrestherapie (ich muss mich auch bei 5 Grad Minus mit LSF 50 + eincremen und zusätzlich die Sonneneinstrahlung meiden) und wäre keine Prophylaxe für die sonnenreichen Monate im Jahr !!!

Natürlich wurde es von der KK abgelehnt, auch trotz Widerspruch.

Ich überlege nun, mir selbstständig so ein Gerät anzuschaffen (kein Ganzkörpergerät - da hätte ich zuviel Respekt - , sondern eine Lampe, die vorerst auch nur bestimmte Hautareale bestrahlt).

Habt ihr damit Erfahrung mit so einem Gerät ? Das ist ja nicht gerade billig. Die Verordnung würde ich mir von einem anderen Hautarzt besorgen (mein jetziger ist damit einfach überfordert und auch nicht interessiert).

Ich hatte bis jetzt zum Glück noch keine Quaddelbildung, allerdings ist eine totale Rötung der Haut ohne Eincremen (egal bei welchem Wetter) sofort nach nur 30 Sekunden - 45 Sekunden sichtbar.
Habe auch kürzlich fast vor einem anaphylatischem Schock gestanden. Das hat mir gereicht. Als Notfallpräparat habe ich von meinem Hautarzt lediglich eine Cortison- Emulsion erhalten :-(

Den Juckreiz kann ich durch die tägliche Einnahme von Cetirizin 10 mg eindämmen.

Meine Heilpraktikerin (man lässt ja nichts unversucht, habe auch schon mal eine Pflanze bestellt etc. :-) ) hat mir Urtica C 30 empfohlen. Brachte leider auch nichts.

Vielleicht liest dies jemand und kann mir bestenfalls Erfahrungen bzgl. des Gerätes mitteilen. Würde mich sehr freuen.

LG Martina


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