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Urtikaria-Forum für betroffene Patienten
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BeitragVerfasst: 14 Jan 2006, 13:04 
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Registriert: 29 Okt 2005, 10:51
Beiträge: 26
Wohnort: Kleve/Niederrhein
Vielen lieben Dank für den Tip mit der Eigenbluttherapie.

Ich mache das nun in der 8. Woche. Bekomme zur Zeit 1 ml Blut abgenommen / eingespritzt, möchte aber noch auf 2 - 3 ml hoch.

In den ersten beiden Wochen war noch nichts zu merken, dann wurde es schlagartig besser. Erst 2 - 4 Tage nach der Injektion, jetzt hält es schon 1 ganze Woche an.

Bin ich froh das es bei mir scheinbar so gut anschlägt, und ich für die autoimmun Urti tatsächlich nach langem suchen und rumlaufen was gefunden habe was hilft.

1000 Dank dieser Seite, ich habe mein Leben zurück!!!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15 Feb 2006, 20:07 
Mitlerweile sind wir wieder einige Zeit weiter. Die Eigenbluttherapie ist abgeschlossen und ich bin dort als vorerst geheilt entlassen :P

Seit 2,5 Monaten geht alles gut, vielen Dank für diesen tollen Tip!

Liebe Grüße
Chivas


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BeitragVerfasst: 15 Feb 2008, 15:05 
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Registriert: 15 Feb 2008, 14:51
Beiträge: 1
hallo!

mache auch seit dez eine eigenbluttherapie und bin beschwerdefrei!!!!
kann ich nur jedem mit chronischer urti raten! ein versuch ist es wert!!!
viele liebe grüße!!! :lol:


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BeitragVerfasst: 20 Feb 2008, 11:29 
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Registriert: 26 Nov 2007, 15:09
Beiträge: 22
Hallo,

es freut mich, dass diese Therapie Linderung bzw. Heilung bringen soll.
Ich habe dazu jedoch einige Fragen:
Wird sie von Ärzten oder Heilpraktikern durchgeführt? Wie hoch sind die Kosten?
Darf man während der Therapie Antihistamine nehmen? Ich bekomme jeden Tag Quaddeln und ohne die Antihistamine ist es wirklich sehr schwer es auszuhalten.
Über eine Antwort würde ich mich freuen.

Viele Grüsse
Ulla


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BeitragVerfasst: 20 Feb 2008, 14:23 
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Registriert: 28 Sep 2006, 12:25
Beiträge: 326
Hallo Ulla,

am besten, du läßt die Eigenbluttherapie von deinem Hausarzt durchführen.

Das geht ganz einfach:
Es wird etwas Blut aus der Armvene entnommen (wie bei einer normalen Blutabnahme), das sofort wieder in den Gesäßmuskel zurückinjiziert wird.
Es wird so ein künstlicher Bluterguss gesetzt, den der Körper abbauen muß. Durch diesen Abbau werden die Selbstheilungskräfte angeregt.
Eine Studie der Charité hat gezeigt, dass viele Urtikaria-Patienten (vor allem die mit einer autoreaktiven Urtikaria) darauf positiv ansprechen.

Da es sich aber nicht um eine schulmedizinisch anerkannte Methode handelt, zahlt die Kasse die Behandlung nicht. Sie ist aber normalerweise nicht teuer. Mein Hausarzt hat damals 10 Euro pro Behandlung genommen, sie wird ungefähr 10mal im Abstand von einer Woche durchgeführt.

Manche Ärzte "zaubern" noch ein wenig rum, bestrahlen das Blut vor dem Zurückspritzen mit UV-Licht oder setzen homöopathische Mittel zu......das bringt aber nichts und kostet nur extra.

Antihistaminika darfst du während der Behandlung einnehmen, aber kein Kortison!

Cori


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BeitragVerfasst: 21 Apr 2008, 17:09 
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Registriert: 21 Apr 2008, 16:29
Beiträge: 6
Hey "Cori"...
du schreibst, dass der bei Eigenbluttherapie KEIN Kortison eingenommen werden sollte.
Hab aber heute auch die Therapie (Eigenblut angefangen) und mein Hausarzt hat mir Kortison "MERCK Prednisolon 5mg" verschrieben...
Mein Fall: http://forum.urtikaria.net/viewtopic.ph ... 4403e4b1c2

Jetzt bin ich ein wenig verwirrt :-/


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BeitragVerfasst: 23 Apr 2008, 20:00 
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Registriert: 28 Sep 2006, 12:25
Beiträge: 326
Hallo DeeJay,

die Eigenblutbehandlung ist eine Therapie aus der Komplementärmedizin, die das Immunsystem quasi "aufrütteln" soll. Kortison aber lähmt immunologische Prozesse, so dass die Eigenbluttherapie unter Kortisongabe nicht bzw. nicht so gut wirken kann.
Die Charité, die eine Studie über die Wirksamkeit der Eigenbluttherapie bei Urtikaria durchgeführt hat, empfiehlt jedenfalls, auf Kortison während der Therapie zu verzichten.

Cori


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BeitragVerfasst: 29 Aug 2008, 10:55 
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Registriert: 26 Nov 2007, 15:09
Beiträge: 22
Hallo,

nach Durchführung der Eingenbluttharapie im Mai/Juni wurden die Symptome langsam besser.
Von der täglichen Einnahme von Telfast 1x180mg konnte ich die Dosis lansam reduzieren.

Derzeit habe ich seit 2 Wochen kein Medikament benötigt.

Die Urtikaria ist nicht komplett weg, es treten ab und zu Quaddeln auf, die aber rel. schnell verschwinden und somit auszuhalten sind.

Ich bin nach einem Jahr Leidenzeit noch sehr vorsichtig bzw. ängstlich mit der Prognose ob dieser Zustand dauerhaft anhält, aber es ist eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität eingetreten.

Für die Spritzen habe ich € 10,- pro Sitzung gezahlt, also insgesamt € 80,-.
Bisher war es den Versuch wert.

Ich versuche mit einer positiven Einstellung daran zu glauben, dass die Urtikaria nicht so schlimm zurückkehrt.

Viele Grüsse
Ulla


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BeitragVerfasst: 05 Sep 2008, 16:37 
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Registriert: 20 Aug 2008, 11:38
Beiträge: 72
Hallo !

BEI MIR IST JA AUCH EINE AUTOIMMUN URTIKARIA DIAGNOSTIZIERT WORDEN!

DAZU NOCH EIN ERHÖHTER WERT IM BLUT (ANTI-STREPTOKINASE) - DAGEGEN WERDE ICH WOHL ANTIBIOTIKA NEHMEN!

DANACH MÖCHTE ICH AUCH EINE EIGENBLUT THERAPIE ANFANGEN! HÖRT SICH DOCH TOLL AN MIT DEN ERFOLGEN :D

KANN MAN DABEI CETERIZIN NEHMEN?

GRUSS

ABDULLI


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BeitragVerfasst: 14 Mai 2009, 21:52 
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Registriert: 12 Apr 2009, 23:25
Beiträge: 18
Bringt die Eigenbluttherapie auch was bei der Cholinergische (Wärme) Urtikaria???
Habe dazu nichts gefunden bis jetzt...
wäre schön ich mach alles mit hauptsache es wird besser


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BeitragVerfasst: 22 Jun 2009, 10:14 
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Registriert: 13 Mai 2009, 17:57
Beiträge: 19
Wenn Autoimmun-Urtikaria durch den Serumtest nachgewiesen wird, da sich an der Stelle, in die das Blut eingespritzt wird, Quaddeln bilden - wie ist das dann bei der Eigenblutbehandlung? Quaddelt man dann an der Stelle auch?
Mir ist nicht ganz klar, warum gerade bei der Autoimmun-Urtikaria Eigenblutbehandlungen helfen sollen, wenn man doch "auf sich selbst" reagiert?

LG
AmourFou


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BeitragVerfasst: 23 Jun 2009, 16:58 
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Registriert: 20 Aug 2008, 11:38
Beiträge: 72
moin!
du bekommst das blut in die po-backe gespritz! es ist dann wie ein bluterguss in der backe ;-)
dieser wird dann vom körper bekämpft und abgebaut! das ist der effekt der hilft - soweit ich weiß!
greetz
abdulli


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BeitragVerfasst: 28 Jun 2009, 09:52 
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Registriert: 27 Feb 2009, 11:42
Beiträge: 26
Hallo ich wollte mich auch mal zu der Eigenblutbehandlung äußern.Habe jetzt die 10. Behandlung hinter mir.Schon nach der 5. wurde die Urti immer weniger.Nach der 8. Behandlung kamen nur noch wenige Quaddeln.Meistens wenn ich Fahrad gefahren bin und mir etwas kalt wurde.Jetzt habe ich schon seid 14Tage keine Urti mehr. Nehme aber abends noch immer 1Tefast180mg,weil ich abends,wenn die Wirkung der Tablette nachläßt,ein heißes Ohr bekomme.Hoffe,auch das wird bald vorbei sein.Lange Rede kurzer Sinn,mir hat die Eigenblutbehandlung bis jetzt geholfen.Sonst hatte ich die Urti ohne Kortison immer ein ganzes Jahr.Jetzt ist sie schon nach eiem halben Jahr weg.Ich hoffe sie kommt nie wieder
Lg Gerix


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BeitragVerfasst: 20 Sep 2010, 08:24 
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Registriert: 20 Sep 2010, 08:09
Beiträge: 1
Hallo Betroffene,
die Eigenbluttherapie ist eine der wichtigen Methoden bei der Behandlung der Urticaria, wie auch der Allergien insbes. der vom Typ I. Allerdings gibt es verschiedene Ursachen für die Urticaria, deshalb dürfte die Eigenblut nicht bei jedem gleich gut helfen. Unter Umständen sollte schon ein homöopatisches Mittel (Histamin Injeel, Allgopasc, etc.), auf den Patienten abgestimmt, zugegeben werden. Gute Erfolge haben wir in hartnäckigen Fällen mit Allerostop von Vitorgan bzw. mit Schlangengiften.

Hier noch ein paar weitere Aspekte der Urticaria:
Nicht selten ist auch der Darm daran beteiligt, insbes. bei kaiserschnittgeborenen und ungestillten - Darmflorastatus erstellen lassen ca. 75,00 €; wurdd mal nach dem DAO Status gesehen, diese körpereigene Substanz baut Histamin ab - Laborkosten ca. 20 €; Nährstoffmangel: Zink, Vitamin C, Magnesium, Calcium ... also nicht verzagen, die Ursache herausfinden und dann wird die Behandlung auch ein Erfolg.

Beste Grüße aus Mainz

Anam


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BeitragVerfasst: 13 Feb 2013, 11:43 
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Registriert: 02 Sep 2010, 21:02
Beiträge: 11
Hallo zusammen!

Der Beitrag ist zwar bischen älter, aber mal schauen, vielleicht antwort mir ja doch einer... :wink:

Wie lief die Eigenbluttherapie bei euch ab?

Wie lange ging die Therapie?
Wieviel Blut wurde injiziert?

Mich würde das sehr interessieren!

Vielen Dank für Eure Antworten!

Fleckige Grüße! :)


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