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Urtikaria-Forum für betroffene Patienten
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 Betreff des Beitrags: Urtikaria ,Weiterbehandlung
BeitragVerfasst: 15 Sep 2014, 05:12 
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Registriert: 16 Jun 2014, 04:13
Beiträge: 7
Guten Morgen, ich habe einige Fragen . Mein großer Sohn 24 J. und Student leidet seit ca 2 Jahren an Urtikaria, in einer ambulanten Spezialsprechstunde wurde er auch schon behandelt. Von dort wurde er mit einem Verschreibungspflichtigen Antihistamin entlassen , welches die Symptome fast unterdrückten. Einige mussten durchprobiert werden .Im November 2013 kam dann ein Neurodermitisschub dazu. Wir gingen zu einem Hautarzt in unserer Stadt ( die Spezialsprechstunde in der wir waren behandelt nicht mehr ambulant ) und mein Sohn bekam zu seinem Antihistamin noch Kortison dazu. Dies soll er solange nehmen bis wir einen Termin in der Charite Berlin erhalten. Diesen haben wir für Februar 2015 erhalten. Inzwischen nimmt mein Sohn tgl. 10mg Cortison das Antihistamin allein wirkt nicht, deshalb nur Cortison.Ich habe mehrfach gehört das möglichst kein Cortison genommen werden soll, sondern nur ein Antihistamin. Ist das so richtig ?Wie sollen wir weiter verfahren. Heute mache ich einen Termin beim Hausarzt weil mein Sohn mir am Wochenende mitteilte das er seit Wochen Magenschmerzen hat. Cortison verursacht ?Einen Termin bei seinem Hautarzt werde ich auch gleich mit vereinbaren .Gibt es eine Möglichkeit an wen man sich sonst noch wenden kann ? Das mit der langen Cortisongabe macht mir Angst deswegen schreibe ich auch hier nicht als Patient wie hier sonst üblich , sondern als besorgte Mutter. An wen kann ich mich wenden ?
Für jeden Rat bin ich Dankbar

Mit freundlichen Grüßen und allen einen Guten Start in die Woche
Sisi


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 Betreff des Beitrags: Re: Urtikaria ,Weiterbehandlung
BeitragVerfasst: 26 Sep 2014, 09:50 
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Facharzt

Registriert: 16 Nov 2001, 00:00
Beiträge: 1399
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Hallo Sisi,

die Einnahme eines Kortisons über derart lange Zeit als alleinige Therapie einer Neurodermitis scheint mir weder ausreichend noch sinnvoll. Möglicherweise sind die Magenschmerzen auf das Kortison zurück zu führen. Die Behandlung einer Neurodermitis basiert vor allem auf der Anwendung einer lokalen Therapie, die auch durchaus kortisonhaltig sein darf, was deutlich effektiver ist als die dauerhafte Einnahme von Kortisontabletten. Die Behandlung der Urtikaria wäre dann unverändert die Einnahme der Antihistaminika, gegebenenfalls in erhöhter Dosierung. Vielleicht melden Sie sich noch einmal bei mir per Email, um zu überprüfen, ob wir nicht doch einen früheren Termin anbieten können.

Mit freundlichen Grüßen

Magerl

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Prof. Dr. med. M. Magerl
Klinik für Dermatologie
Allergie-Centrum-Charité
Charité Universitätsmedizin
Charitéplatz 1
D - 10117 Berlin


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 Betreff des Beitrags: Re: Urtikaria ,Weiterbehandlung
BeitragVerfasst: 26 Sep 2014, 10:40 
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Registriert: 16 Jun 2014, 04:13
Beiträge: 7
Hallo Dr. Magerl, Danke für ihre Antwort,das Problem ist die Urtikaria. Von Neurodermitis unter Kortison keine Spur mehr,aber sobald mein Sohn versucht das Kortison zu reduzieren treten großflächig Quaddeln auf als hätte er in Brennesseln gelegen. Vom Juckreiz ganz zu Schweigen.Auch fangen die Lippen an auf zuschwellen.Inzwischen war er beim Hausart und bekommt Medikamente. Was unseren Hausarzt etwas wundert, ist das er solange und so gut auf Kortison anspricht, aber er meinte er sei ja kein Hautarzt. Ich habe auch schon an Parasiten oder eine Autoimumerkrankung gedacht. Da er eine Hashimoto Erkrankung ( ist ja auch eine Autoimunerkrankung )hat geht es Montag wieder zum Nuklearmediziner/ Schilddrüsensprechstunde. Allerdings waren vor eineiger Zeit unter L-Thyroxin 75 mg die Werte lt. Hausarzt O.K..Über einen baldigen Termin in Berlin würden wir uns sehr freuen,mein Sohn und sein Studium leiden inzwischen doch schon sehr unter der Urtikaria

Mit freundlichen Grüßen
Sisi


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 Betreff des Beitrags: Re: Urtikaria ,Weiterbehandlung
BeitragVerfasst: 26 Sep 2014, 11:23 
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Facharzt

Registriert: 16 Nov 2001, 00:00
Beiträge: 1399
Wohnort: Berlin
Hallo Sisi,
vielleicht melden Sie sich noch einmal bei mir per Email?
Mit besten Grüßen,
Magerl

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Prof. Dr. med. M. Magerl
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D - 10117 Berlin


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 Betreff des Beitrags: Re: Urtikaria ,Weiterbehandlung
BeitragVerfasst: 26 Sep 2014, 12:10 
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Registriert: 16 Jun 2014, 04:13
Beiträge: 7
Hallo Dr. Magerl,
gern würde ich mich bei Ihnen melden, aber wie erhalte ich Ihre
E Mail Adresse?

Mit freundlichen Grüßen
Sisi


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 Betreff des Beitrags: Re: Urtikaria ,Weiterbehandlung
BeitragVerfasst: 20 Okt 2014, 19:04 
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Registriert: 16 Jun 2014, 04:13
Beiträge: 7
Guten Abend Dr.Magerl
jetzt habe ich doch noch eine Frage. Mein Sohn hatte das Kotison reduziert wie vom Hausarzt vorgeschlagen auf 7mg reduziert ,darunter Verschlechterung der Beschwerden. Inzwischen hat er das Kortison ganz abgesetzt.Lt. seiner Aussage ist es mit 7mg schlecht und ohne auch .Gestern gab er dann Muskelschmerzen in den Beinen an. Nase zugeschwollen und Probleme mit der Lunge (schlecht durchatmen)schon seit Begin der Reduzierung. Die Neurodermitisstellen in den Ellenbeugen sind auch wieder da und quadeln treten auch wieder auf.Jetzt meine Frage:was ist ratsam im Hinblick auf den Novenbertermin bei Ihnen im Krankenhaus ,mit Kortison wieder einsteigen?Antihistamin versuchen Oder garnichts auch auf die Gefahr hin das er wieder mit Quinkeödem in der Notaufnahme landet ?

Mit freundlichen Grüßen
Sisi


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 Betreff des Beitrags: Re: Urtikaria ,Weiterbehandlung
BeitragVerfasst: 22 Okt 2014, 11:08 
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Facharzt

Registriert: 16 Nov 2001, 00:00
Beiträge: 1399
Wohnort: Berlin
Hallo Sisi,
für den Termin bei uns ist in diesem Fall nichts zu beachten. Bitten Sie Ihren Haus-/Hautarzt, Ihren Sohn so gut es geht einzustellen, er soll die Zeit bis zum Termin vernünftig durchstehen. Was wir dann ggf. an dem Termin deswegen nicht machen können, verschieben wir halt.
Mit besten Grüßen,
Magerl

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