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Urtikaria-Forum für betroffene Patienten
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BeitragVerfasst: 12 Jan 2015, 11:25 
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Registriert: 12 Jan 2015, 10:28
Beiträge: 1
Hallo,

ich hatte jeweils über viele Jahre mehrfach Urticaria (cholinergisch, Kälte, aber auch Druck~). Ich bin seit 11 Jahren beschwerdefrei, hatte allerdings auf Medikamente hin und bei langanhaltenden Infekten gelegentlich extrem gereizte Haut bis hin zu kurzzeitigem Juckreiz.
Ich habe unter der Urtikaria massiv gelitten und möchte sie in keinem Fall durch ungünstiges Verhalten heraufbeschwören.
Die Einnahme von Ceterizin ist wg AV-Block ebenfalls nicht möglich.

Nun haben wir uns unseren langersehnten Hund im Sommer ins Haus geholt (kein Fell, sondern Haare!). Ich hatte auf Hund RK 1 mit 0,4 KU/l, auf Gräser RK2 grenzwertig auf RK 1 (ohne Symptome) und IGE gesamt deutlich unter 100.

Der Hund war zwei Tage da und es traten flüchtige Quaddeln an den Unterarmen auf. Das ist inzwischen nicht mehr so. Deshalb habe ich den Bluttest wiederholen lassen, da ich mir sicher war, dass RK 1 geblieben ist und Hundehaltung perspektivisch unproblematisch. Nun steht der Wert aber bei RK 2 mit einer Verdreifachung des Ursprungswertes.

Gibt es einen Zusammenhang bzw. eine Folgeauftreten von Hundeallergie und reaktivierter Urticaria? Oder sind die Entstehungsmechanismen so unterschiedlich, so dass eine Allergie auf Hund keine Urticaria der Haut auslöst???

Oder muss ich mich tatsächlich von meinem Hund trennen? Ab wann/welcher RK...? Wie lange kann ich zuwarten, um kein chronisches Ereignis zu provozieren?

Über eine Einschätzung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen. - Danke!


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BeitragVerfasst: 13 Jan 2015, 00:33 
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Fachärztin

Registriert: 17 Aug 2010, 17:27
Beiträge: 136
Wohnort: Berlin
Hallo Edda 2014,
Quaddeln können - neben anderen Symptomen - als allergische Sofortreaktion auftreten. Das bedeutet, dass innerhalb von wenigen Minuten nach dem Kontakt mit dem allergieauslösenden Stoff, Beschwerden mit bsp. Quaddeln auftreten können. Sind diese Beschwerden nur einmalig nach dem Kontakt mit dem Hund aufgetreten, scheint ein Zusammenhang eher unwahrscheinlich. Bei einer typischen Allergie kommt es jedesmal nach dem Kontakt mit dem Allergen, zu Beschwerden. Die abgenommenen Laborwerte geben einen Anhalt auf Allergien, sollten aber nicht überbewertet werden! Man sollte die Laborwerte nur in Kombination mit Ihren klinischen Beschwerden beurteilen und "keine Laborwerte behandeln"...
Dies sollten Sie noch einmal ausführlich mit Ihrem behandelnden Allergologen besprechen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute
Nicole Schoepke


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