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 Betreff des Beitrags: Frage an die Ärzte
BeitragVerfasst: 14 Dez 2016, 09:51 
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Registriert: 17 Apr 2008, 14:29
Beiträge: 42
Hallo zusammen,

mein Name ist Christian und ich leide seit 2005 an einer chronischen spontanen Urtikaria. 2012 war ich für eine Woche in der Berliner Charite stationiert. Leider ohne Ergebnis. Das einzige was meine Urtikaria wirklich unterdrückt ist Xolair. Das habe ich bis Oktober 2016 auch immer von der Charite verschrieben bekommen.

Ich habe die Charite angeschrieben und gefragt ob ich zur Sprechstunde kommen soll oder ob ich einfach das Rezept bekommen kann. Als Antwort kam, das ich nicht zur Sprechstunde muss, ich könnte mir das Rezept abholen.

Doch als ich in Berlin ankam kam alles ganz anders. Sie wussten von nichts. Zum Glück hatte ich alles schriftlich per Mail zur Hand. Aber bei der Anmeldung sagten sie nur das sie mir kein Xolair mehr verschreiben. Das müsse mein Dermatologe machen. Berlin ist und war meine einzige Hoffnung. Mein Dermatologe verschreibt es mir einfach nicht (Budget). Fühle mich jetzt etwas im Stich gelassen. Ich hätte sehr gerne nochmal mit einem Arzt gesprochen, aber an diesem Tag war keine Sprechstunde. Denn mit den Ärzten war abgesprochen das ich weiterhin ohne Probleme von der Charite Xolair verschrieben bekomme. Die Sprechstunde war dann aber so freundlich und hat mir zwei Xolair Spritzen verschrieben (die letzten). Aber Ende des Monats müsste die Wirkung nachlassen. Und dann stehe ich da.

Ist es richtig das die Charite mir keine Xolair Spritzen mehr verschreiben kann? Ich habe bei mir in der Stadt drei Dermatologen und keiner verschreibt Xolair.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage an die Ärzte
BeitragVerfasst: 09 Feb 2017, 17:05 
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Facharzt

Registriert: 13 Nov 2001, 00:00
Beiträge: 540
Wohnort: Berlin
Lieber Christian,
Sie sehen schon daran, dass die Antowrt so lange hat auf sich warten lassen, dass Ihre Anfrage nicht so einfach zu beantworten ist. Grundsätzlich ist Xolair ein für die Urtikaria zugelassenes Medikament wenn Antihistaminika nicht ausreichend wirksam sind. Es steht Ihnen daher wie jedem anderen Patienten mit schwerer, nicht auf Antihistaminika ansprechender Urtikaria, zu dieses Medikament auch verschrieben zu bekommen. Die besondere Situation der Hochschulambulanzen ist, dass sie nicht die "normale" Versorgung von Patienten übernehmen darf, sondern insbesondere für Forschung und Lehre sowie die besonders schweren Fälle, d.h. Patienten die eben nicht auf die zugelassenen Medikamente ansprechen, beschränkt sind. Es sollte natürlich trotzdem niemals so sein, dass ein Patient nicht die ihm zustehende Therapie erhält und es muss sich hier immer eine Lösung finden lassen. Am besten sollten dann die behandelnden Ärzte miteinander in den Dialog kommen um die Situation zu klären und Sie Ihre Ihnen zustehende Therapie erhalten.
Mit besten Grüßen,
M. Metz

_________________
Prof. Dr. med. M. Metz
Arzt der Urtikaria-Sprechstunde Berlin


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