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BeitragVerfasst: 20 Mär 2017, 12:02 
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Registriert: 08 Mär 2012, 06:47
Beiträge: 79
Hallo,

ich habe folgendes Problem: seit einigen Monaten habe ich nun Schwellungen um die Augenpartien. Diese Schwellungen habe ich täglich. Dabei sind die Augen aber nicht komplett zugeschwollen. Außerdem fällt auf, dass mein Gesicht im Wangenbereich aufgedunsen aussieht. Da ich schon Urtikaria und Angioödeme hatte, dachte ich erst daran, aber Fexofenadin hilft nicht. Täglich - vor allem morgens - sind die Schwellungen da.

Nun habe ich schon alles in Bewegung gesetzt,zwecks Ursachenforschung, komme aber leider nicht weiter:

Die Schilddrüse wurde untersucht. Sie ist nur 4ml klein, inhomogen und echonormal. TPO- und TG-Antikörper negativ. Laut zwei Endokrinologen kein Hashimoto. Dabei ein Tsh von 3,2. Endokrinologe 1 meint Euthyrox 25 probieren, Endokrinologe 2 meint erst ab einem Wert von 4. Nebennieren in Ordnung.

Dann war ich beim Nephrologen. Weil ich eine membranöse GN habe, aber in Remission. Keine Ak gg. Pla2R und THSD7A. ABER eine Mikroalbuminurie teilweise an der oberen Grenze mit 326 mg/g Kreatinin. ABER kein Rezidiv des nephrotischen Syndroms.

Dann war ich beim Rheumatologen. Dort zeigte sich ein erhöhter Ana-Titer von 1:640 (auch schon mal 1:1280), aber dsDNA-AK negativ sowie ENA. Einzigste Ausnahme im Jahr 2015 erhöhte Ak gg. dsDNA im Elisa aber im Critidia-Test nicht. Also kein Lupus. C3 und C4 normal.

Zu den o.g. Symptomen der Schwellung um die Augen und des aufgedunsenen Gesichts hat sich jetzt noch eine ausgeprägte Müdigkeit, Schwäche, Schwindel und Leistungsabfall gezeigt. Außerdem zeigt sich die Schwäche vor allem in den Oberschenkeln.Es fühlt sich so schwer an.

Jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende und scheinbar die Ärzte auch. Aber woher kommen dann die Schwellungen? Ich kann doch nicht täglich Angioödeme haben, oder? Außerdem passt das doch nicht mit der Muskelschwäche oder?

Was kann ich jetzt noch tun, ich merke doch, dass irgendwas nicht stimmt?


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BeitragVerfasst: 04 Apr 2017, 06:41 
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Facharzt

Registriert: 16 Nov 2001, 00:00
Beiträge: 1399
Wohnort: Berlin
Hallo kk9979,
ohne eine Ferndiagnose erheben zu wollen: Ein klassisches Angioödem ist das sicherlich nicht, es hört sich auch nicht nach einem allergischen Geschehen an. Als Dermatologe denke ich bei den von Ihnen beschrieben Beschwerden daran, dass eine Dermatomyositis ausgeschlossen werden sollte. Vielleicht nehmen Sie einmal Kontakt zu einer Autoimmunsprechstunde auf?
Mit besten Grüßen,
Magerl

_________________
Prof. Dr. med. M. Magerl
Klinik für Dermatologie
Allergie-Centrum-Charité
Charité Universitätsmedizin
Charitéplatz 1
D - 10117 Berlin


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