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 Betreff des Beitrags: Immer wieder Quaddeln
BeitragVerfasst: 04 Okt 2017, 11:39 
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Registriert: 04 Okt 2017, 11:07
Beiträge: 1
Schönen guten Tag.
Mittlerweile weiß ich einfach nicht mehr weiter. Gestatten, ich bin "Uferlos" weiblich, 40 Jahre alt und habe seit über 2 Jahren eine Urtikaria.
Angefangen hat es mit sehr sehr vielen Quaddeln zu zig an den Beinen und am Bauch bevorzugt.
Am schlimmsten war es, als jede Reizung zusätzlich Probleme machte. Ich trug 2 Monate meine KLeidung auf "links" weil jede Naht neue Quaddeln machte.
Ich hatte dann die Idee von Histaminunverträglichkeiten. Hab eine Ausschlussdiät gemacht und bekam meine Probleme so eingermaßen in den Griff.
Seither lebe ich so Histaminfrei wie möglich. Meine Ernährungspalette ist extrem eingeschränkt und lässt nicht viel Spielraum für Lebensfreude.

dennoch bekomme ich immer wieder Quaddeln.
Aber immer nur noch ein paar. Mal hier eine, mal dort drei/viel. Immer über den Tag verteilt. Manchmal habe ich auch wochenlang Ruhe, ohne dass ich irgendetwas verändert hätte in Pflege oder Nahrung oder oder.
Mal ist es in den Homronumschwüngen stärker, mal gar nicht.

Ich weiß nicht mal, ob man das mit hin und wieder eine Quaddel noch als Urtikaria bezeichnen kann und ob mir das überhaupt Sorgen machen sollte.
Die Ärzte sind immer schnell dabei. Mal hieß es es wäre eine factitia, mal eine cholinerge, mal chronische Urtikaria.
Histaminintoleranzen gibt es nicht, gibt es doch, ach alles nur die Psyche.

Fakt ist, trinke ich mal ein Glas Sekt kommt die retourkutsche. Manchmal sofort, (auch gerne mit roten, heißen Ohren) manchmal am nächten Tag. Selbiges Spiel mit Schokolade, Pilzen, Käse, Erbsen, Zwibeln...naja die Liste ist lang .....ja sogar Weizen triggert.
Die DAO ist aber völlig in Ordnung.
Entzündungen, Schilddrüse püipapo wurde alles ausgeschloissen.

Klar, was bleibt...die Psyche...
Ja, ich bin traumatisiert, habe eine chronische ptbs, eine Angst und Panikstörung.
Aber selbst an Tagen, an denen es mir gut geht....ich erkenne da keine speziellen Triggermomente, keine Zusammenhänge mehr.

heute gehts mir gut. Ich bin gelassen, mache meinen Haushalt und das engere Bündchen des Pullovers macht gleich eine Monsterquaddel am Arm.

Ich muss zugeben, ich bin auch Medikamentenphobisch und nehme nicht gerne dauerhaft Medikamente. Ich vertage auch da vieles nicht - daher auch die phobie.
Von den üblichen Antihistaminika bekomme ich Herzrhythmusstörungen die gleich meine Angststörung mit anfeuern, das kann ja nicht sein.
Ich lerne mit dem jucken zu leben - und bin eigentlich auch immer froh, wenn ich etwas merke, woran es gelegen hat- aber immer wieder bin ich einfach beunruhigt.

Ich wünschte, ich wüsste wo es herkommt.
Kann denn wirklich nur die Psyche "schuld" sein?
Ich sehe keinen Zusammenhang. Früher gings mir oft deutlich schlechter als heute. In Wochen, wo ich enormen Stress habe ist nichts und dann...ein paar Wochen später...plopp plopp...
Ach es ist einfach merkwürdig und ich wünschte, Sie hätten ein paar Ideen oder ermunternde Worte für mich.

Grüße, Uferlos


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