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Urtikaria-Forum für betroffene Patienten
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BeitragVerfasst: 19 Nov 2017, 18:52 
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Registriert: 19 Nov 2017, 18:31
Beiträge: 1
Hallo!

Ich leide seit 10 Jahren unter einem immer wieder kehrenden juckenden Hautausschlag unter der Brust und am Schamhügel. Höhepunkt war vor zehn Jahren, kurz nachdem es begonnen hat. Ich bekam Cortison, was anfangs half, danach kam es aber zu einem unglaublichen Ausbruch des Ausschlags. Der gesamte Bereich unter meiner Brust bis zum Bauch hinunter war von dem roten Ausschlag bedeckt. Es wurde dann auch eine Biopsie gemacht - im Anhang das Ergebnis. Derzeit ist es wieder etwas stärker, vor allem am Schamhügel. Ich nehme Advantan Milch 0,1%, aber das hilft nicht wirklich. Ich habe festgestellt, dass kühlende Gels besser wirken als dicke Salben, wie beispielsweise Eryaknen (was mir damals von meinen Hautärzten verschrieben wurde) oder Fenistil. Nun meine Frage: Ist das wirklich eine Urticaria? Kennt jemand ähnliche Symptome bzw. an ähnlichen Stellen? Und was könnte die Ursache sein? Meine Vermutung ist, dass es durch Schwitzen unter der Brust ausgelöst wird, aber das erklärt nicht, warum es auch immer am Schamhügel auftritt, und zwar direkt am Schamhügel, nicht in der Leiste. Ich hatte früher auch Kälteurtikaria, aber nun schon seit langem nicht mehr. Das hat ähnlich stark gejuckt.

Vielen Dank im Voraus für eine erhellende Antwort. :)

LG,
girapha


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BeitragVerfasst: 02 Jan 2018, 10:02 
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Facharzt

Registriert: 16 Nov 2001, 00:00
Beiträge: 1407
Wohnort: Berlin
Hallo girapha,
eine Urtikaria, die sich 10 Jahre lang auf den Bereich unter der Brust und dem Schamhügel beschränkt wäre schon extrem ungewöhnlich. Auch der Histologe (der Arzt der das Gewebestück unter dem Mikroskop analysiert hat) lässt sich nur an 2. Stelle zu der Formulierung "urtikarielle Reaktion" hinreissen, aber eben nur unter anderem und nicht als echte "Urtikaria". Anhand der von Ihnen beschreiben Beschwerden und des Befundes würde ich eine echte Urtikaria für unwahrscheinlich erachten. Auch der Arzt, der das Gewebestück entnommen hat, hat nicht Urtikaria als Diagnose genannt.
Leider hilft das Ergebnis der Histologie nur bedingt weiter. In jedem Fall müsste man die Hautveränderungen sehen, um mit der Kenntnis des histologischen Befunden weiterzukommen. Möglicherweise würde Ihnen die Diagnostik an einer Hautklinik weiterhelfen.
Mit besten Grüßen,
Magerl

_________________
Prof. Dr. med. M. Magerl
Klinik für Dermatologie
Allergie-Centrum-Charité
Charité Universitätsmedizin
Charitéplatz 1
D - 10117 Berlin


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